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Rückschau

Zuletzt aktualisiert von bfg Erlangen am 13. April 2017 - 9:09

Wir laden Sie ein, in der - chronologisch absteigenden - Rückschau durch unsere Vortrags- und sonstigen öffentlichen Veranstaltungen zu stöbern. Mit einem Klick auf die nachstehenden Stichworte finden Sie Hintergrundinformationen - teils auch Presseberichte - zur Veranstaltung und bei Vorträgen und Lesungen meist auch entsprechende Literaturhinweise:

 


Veranstaltungs-Übersicht:
Dr. Gisela Notz: Kritik des Familismus
Dr. Alfred Kröner: Ludwig Feuerbach in Erlangen (1828-1836)
Ausstellungsbesuch: Juckpulver für Scheinheilige
Rolf Bergmeier: Die Legende vom christlichen Abendland
Erlanger "Rädli" 2016: Infostand am Ludwig-Feuerbach-Platz
Dr. Lale Akgün: Der Islam gehört zu Deutschland? Aber welcher?
Dr. Carsten Frerk: Klerikaler Lobbyismus unter der Lupe
Sigrid Grün: Solo für den Teufel
Dr. Rainer Rosenzweig: Ist was wir wahrnehmen, wirklich ... wahr?
Heiner Bielefeldt: Kampf um die Religions- & Weltanschauungsfreiheit
Hamed Abdel-Samad: Menschenrechte oder Gottesstaat?
Dr. Carsten Frerk: Den Seinen gibt's der Herr vom Staat
Mina Ahadi: Aufklären statt Verschleiern
Bus-Kampagne: Gottlos glücklich
Erlanger "Rädli" 2009: Familien-Rallye
Michael Schmidt-Salomon: Projekt Aufklärung
Lichtfest 2008
Infotisch mit "Prüfsteinen" zur bayerischen Landtagswahl 2008


2017


Donnerstag, 9. März 2017
Kritik des Familismus
- Vortrag von Dr. Gisela Notz

zur Theorie, Geschichte und sozialen Realität eines ideologischen Gemäldes.

Staatliche Familienpolitik fördert nach wie vor die traditionelle mit Vater, Mutter und Kind(ern) „normalbesetzte“ Kleinfamilie, in der Kinder erzogen und pflegebedürftige Menschen versorgt werden sollen. Die soziale Realität hat sich längst von diesem ideologischen Gemälde entfernt.
Es geht um die Kritik zu jenem ideologisierten Familienverständnis, das auf das „Gemeinwohl“ abzielt, faktisch aber alle Menschen ausschließt, die nicht zu einer Familie gehören, und Frauen zu rechtlosen Wesen macht.

Unsere Referentin:
Dr. Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, bis Mai 2007 wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Forschungsabteilung Sozial- und Zeitgeschichte, Bonn. Arbeitsschwerpunkte: Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik, Alternative Ökonomie, historische Frauenforschung.
Im Schmetterling Verlag ist in der Reihe „theorie.org“ 2015 ihre vorstehend abgebildete neueste Veröffentlichung erschienen: Kritik des Familismus.

Während des gleichermaßen historisch informativen und gesellschaftskritischen Vortrags kam es auch zu angeregten Diskussionen, die anschließend noch in der nahen "Kulisse" fortgesetzt und vertieft wurden.

Mit einem Klick auf nachstehenden Veranstaltungs-Flyer öffnen Sie den Original-Flyer im lesefreundlichen PDF-Format.

zum Veranstaltungs-Flyer im PDF-Format

 


2016



Donnerstag, 17. November 2016
Ludwig Feuerbach in Erlangen (1828-1836) - Vortrag von Dr. Alfred Kröner

Dr. Alfred Kröner, ausgewiesener Feuerbach-Forscher der Nürnberger Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft, begab sich mit fundierter Sachkenntnis und zahlreichen weitestgehend noch unbekannten Informationen im Rahmen seines Vortrags über den großen Philosophen Ludwig Feuerbach (1804-1872) im Großen Saal des Erlanger Freizeitzentrums Frankenhof auf
"Eine Spurensuche seines Lebens und Denkens" - speziell in seinen folgenschweren Erlanger Jahren.


Dr. Alfred Kröner bei seinem aufschlussreichen Vortrag über Ludwig Feuerbachs Erlanger Jahre


Sonntag, 26. Juni 2016:
Ausstellungsbesuch: Juckpulver für Scheinheilige - Religion und Karikatur

Besuch einer Karikaturen-Ausstellung auf Initiative der gbs Mittelfranken

Im Rahmen des 17. Internationalen Erlanger Comic Salons überraschte die kirchliche Einrichtung "BildungEvangelisch" mit einer Ausstellung religionskritischer Karikaturen: "Juckpulver für Scheinheilige". Der Initiator der durchaus brisanten und historisch umfassenden Sammlung war der Leiter der Einrichtung, Prof. Hans-Jürgen Luibl, hatte Erlanger Studenten der Kommunikationswissenschaften - vermutlich des Studiengangs für "Christliche Publizistik" - mit der Auswahl und Gestaltung betraut. Er war es auch, der unsere Besuchergruppe zunächst - so das Konzept - in die Idee und Gestaltung der Ausstellung einführte, wobei er sich durchaus offen für die Fragen und Argumente seiner einmütig religionskritischen Gäste zeigte und einer lebhaften Diskussion nicht auswich. Fazit: Durchaus provokante Darstellungen, deren Ausstellung in dieser Form leider nicht geplant ist. Vielleicht fällt unsere Anregung zur Übernahme der Objekte, die ansonsten vermutlich vernichtet würden, durch die Giordano-Bruno-Stiftung ja auf fruchtbaren Boden ... wja

Neben der Webseite zur Ausstellung (Link s.a. Ausstellungsplakat) finden Sie hier auch einen Bericht der Erlanger Nachrichten zur Ausstellung.


Mittwoch, 22. Juni 2016:
Rolf Bergmeier: Die Legende vom christlichen Abendland

Ein Vortrag mit Diskussion in Zusammenarbeit mit der gbs-Regionalgruppe Mittelfranken.

In vielen politischen Debatten spielt das Schlagwort vom „Christlichen Abendland“ eine Rolle. Insbesondere wenn einer konservativen Begründung der europäischen Kultur und Identität das Wort geredet werden soll, wird der Begriff ins Feld geführt.

Rolf Bergmeier geht der Frage nach, was an dem historischen Kern der Vorstellung eines christlichen Europas tatsächlich dran ist. Er nimmt sich dabei die Periode des Übergangs von der heidnischen Kultur der Spätantike zu der vom Christentum geprägten Kultur des europäischen Mittelalters auf der einen Seite und der parallel dazu stattfindenden Entwicklung des vom Islam geprägten Kulturraumes auf der anderen Seite vor. Der Vergleich von mittelalterlicher Klosterkultur und der hochentwickelten arabisch-islamischen Kultur etwa in Andalusien macht deutlich, dass es mit den christlichen Wurzeln des Abendlandes nicht allzu weit her ist und dass der Beitrag des Christentums zu den grundlegenden Werten unserer staatlichen Ordnung nicht sehr eindrucksvoll ist.

Zu unserem Referenten:
Rolf Bergmeier, geboren 1940, war zunächst als Soldat in der Bundeswehr tätig, schied dort aber 1989 im Rang eines Oberst aus. Danach studierte er  Informationstechnik bei der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung und arbeitete anschließend als Systemanalytiker in der Industrie. Von 2004 bis 2008 studierte er an der Universität Mainz Philosophie und Alte Geschichte. Er hat sich in mehreren Veröffentlichungen mit der Frage nach den Gründen für den Untergang der antiken Kultur und des römischen Reiches befasst und gibt hier der Wissenschafts- und der Bildungsfeindlichkeit des frühen und mittelalterlichen Christentums, entgegen anderslautenden und gerade in Historikerkreisen sehr verbreiteten Auffassungen, eine Hauptschuld.

Rolf Bergmeier ist auch Autor des gleichnamigen Buches (bisher Alibri-Verlag), welches Thema seines Vortrags war, jedoch vorläufig vergriffen ist.
Eine Neuauflage ist für Ende August 2016 geplant (angeblich Tectum-Verlag).

 

 

Empfehlenswerte gbs-Broschüre
von Rolf Bergmeier

Kostenlos und sofort verfügbar ist hingegen die 12-seitige äußerst empfehlenswerte und mit vielen Bildern illustrierte gbs-Broschüre „Die Legende vom christlichen Abendland“ / „The Legend of the Christian Western World“, die die Leserinnen und Leser auf einen rasanten Parforceritt durch die Kulturgeschichte mitnimmt: Die Reise beginnt bei der griechischen und römischen Antike, die die Fundamente für die größten Errungenschaften unserer Zivilisation legt. Mit der Einführung der christlichen Staatskirche durch Theodosius im Jahr 380, der zweiten Station der Expedition, erfolgt eine gravierende Zäsur, die zu einem nahezu vollständigen politischen und kulturellen Zusammenbruch in West- und Mitteleuropa führt. An dem dramatischen gesellschaftlichen Niedergang (3. Station) ändert auch die Förderung der Klosterkultur unter Karl „dem Großen“ (4. Station) wenig, wohl aber der Einfluss der islamisch-arabischen Kultur (5. Station), die das antike Erbe über Jahrhunderte pflegt und weiterentwickelt.

Ab dem 13. Jahrhundert dringt das antik-arabische Wissen nach Mitteleuropa. Während der muslimische Kulturraum in der Folgezeit dogmatisch erstarrt, wird Europa zum Nutznießer der heidnischen Antike im arabischen Gewand und erblüht in der „Renaissance“. Das neue Denken befreit die Menschen allmählich aus der religiösen Umklammerung, was in der Aufklärungsbewegung des 18. Jahrhunderts (6. Station) deutlich zum Ausdruck kommt, vor allem aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – nach dem Niedergang der nationalistischen Wahnideen und zwei verheerenden Weltkriegen, in die die Deutschen noch unter dem Banner „Mit Gott und dem Kaiser!“ bzw. „Mit Gott und dem Führer!“ gezogen waren.

Lesen Sie außerdem ein am 4. April 2016 veröffentlichtes spannendes hpd-Interview "Die Scharia Karls des 'Großen'" des hpd-Chefredakteurs Frank Nicolai und seines Stellvertreters Florian Chefai mit Rolf Bergmeier über sein neuestes Buch "Karl der Große - Die Korrektur eines Mythos" (320 Seiten, Hardcover, Tectum Verlag 2016, € 19,95) - Verlags-Link mit Leseprobe und Inhaltsverzeichnis als PDF siehe Buchtitel.


Sonntag, 1. Mai 2016:
Erlanger "Rädli": Familien-Fahrrad-Rallye

Infostand am Erlanger Ludwig-Feuerbach-Platz

Seit mehreren Jahren nimmt auch der Bund für Geistesfreiheit Erlangen als engagierter regionaler Verein mit einem eigenen Stand an der Erlanger "Rädli", einer Fahrrad-Rallye teil, die traditionell am 1. Mai stattfindet. Dabei geht es darum, Preise mit dem richtigen Lösungswort zu gewinnen, welches sich durch das Zusammensetzen mehrerer Rätsellösungen der einzelnen Stände ergibt.


Der stellvertretende Vorsitzende des BfG Erlangen, Prof. Theo Ebert, der auch Autor des nachstehenden Veranstaltungsberichtes auf hpd-online ist, erwartet die ersten Rallye-Teilnehmer.

Unser Standplatz ist passenderweise der Ludwig-Feuerbach-Platz / Carl-Thiersch-Straße im Stadtosten. Schließlich war der Philosoph Ludwig Feuerbach (1804–1872) einer der ersten Freigeister in Bayern. Er hat seine akademischen Prüfungen an der Uni Erlangen abgelegt, aus der Karriere als Hochschullehrer wurde aber wegen seiner religionskritischen Schriften dann doch nichts. Aber auch ohne Professorentitel und Lehrstuhl war der Einfluss Feuerbachs durch seine Schriften enorm, vor allem auf die entstehende Arbeiterbewegung und die damals noch weitgehend kirchenkritische Sozialdemokratische Partei.


Ein kleines Denkmal, das auf diesem Platz an Ludwig Feuerbach erinnert, ist übrigens vor einigen Jahren auf Betreiben des BfG Erlangen dort aufgestellt worden - Bild(er) vergrößern mit der rechten Maustaste und Klick auf "Grafik anzeigen" ...


Ausführlich berichtete hpd-online über das lokale "Politikum" eines Zensurversuches an unserem Vorjahres-Fragebogen seitens der Erlanger Stadtverwaltung (Klick aufs Foto zum Bericht mit Link zum "ketzerischen" Fragebogen und der "Zensurkorrespondenz").


Besonders angenehm überrascht waren wir vom spontanen Besuch des 1. Vorsitzenden des bfg Bayern, Erwin Schmid (3. von rechts), und seiner Frau, die sich extra aus diesem Anlass ins ferne Erlangen aufgemacht hatten.

Das diesjährige Lösungswort unseres Standes, das auch von allen Rallye-Teilnehmern ausnahmslos gefunden und mit einem wissenden Lächeln quittiert wurde, lautete übrigens "Heidenspaß statt Höllenqual". Wir sehen dem erneuten politischen "Nachspiel" gespannt entgegen ...
 


Montag, 4. März 2016:

Dr. Lale Akgün: Der Islam gehört zu Deutschland? Aber welcher?

Ein Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit der Volkshochschule Erlangen.

Der Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ ist politisch in aller Munde. Aber was weiß die Mehrheitsgesellschaft über den Islam? Was wissen die in Deutschland lebenden Muslime über den Islam? Wer Vorurteile bekämpfen will, muss die richtigen Fragen stellen: Welchen Islam meint die Politik? Welchen Islam vertreten die islamischen Verbände in Deutschland? Welchen politischen Einflüssen aus dem Ausland sind die Muslime in Deutschland ausgesetzt? Kann es einen aufgeklärten Islam geben? Einen Islam, der nicht nur mit den Menschen- und Frauenrechten, sondern auch mit den Lebenswelten in Deutschland vereinbar wäre?

Zu unserer Referentin:
Dr. Lale Akgün wurde in Istanbul geboren, lebt seit langem in Deutschland. Hier hat sie studiert (in Marburg) und ihren Doktor gemacht (in Köln). Von 1997 bis 2002 war sie Leiterin des Landeszentrums für Zuwanderung des Landes NRW und von 2002 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie hat als direkt gewählte Abgeordnete (SPD) zweimal den Wahlkreis Köln II vertreten. Seit März 2013 leitet sie die neu geschaffene Kompetenzstelle für nachhaltige und faire Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen NRW. Im Mai 2013 setzte sich Akgün im Rahmen der Kritischen Islamkonferenz 2013 für die Gründung eines Verbandes liberaler Muslime ein, da die Mehrheit der deutschen Muslime nicht durch die traditionellen Islamverbände vertreten seien. Sie ist Autorin u. a. des Buches "Aufstand der Kopftuchmädchen: Deutsche Musliminnen wehren sich gegen den Islamismus" aus dem Piper Verlag (siehe Abbildung des Buchtitels rechts oben incl. Link zur Leseprobe) - Gebundene Ausgabe € 16,95 / Kindle € 12,95.

Lesen Sie auch die Kritik des bfg Erlangen zum Buch, verfasst von Mignon Sauer.


 

2015


Sonntag. 15. November 2015:
Dr. Carsten Frerk:
Klerikaler Lobbyismus unter der Lupe

Multimedia-Vortragsveranstaltung im Saal der IG-Metall mit anschließender Fragerunde und Diskussion - veranstaltet in Zusammenarbeit mit der gbs-Regionalgruppe Mittelfranken.


Carsten Frerk präsentierte in seinem amüsant-lebendigen Multimedia-Vortrag erschreckende, beinahe surreal erscheinende Erkenntnisse der bundesrepublikanischen Wirklichkeit aus seinem erst kürzlich erschienenen Buch "Kirchenrepublik Deutschland. Christlicher Lobbyismus. Eine Annäherung" (Alibri-Verlag, Aschaffenburg, 2015. 303 Seiten, kartoniert, EUR 18)

Der 1. Vorsitzende des bfg Erlangen, Prof. Theo Ebert, hieß den Autoren und seine Frau Evelin nicht nur willkommen, sondern steuerte auch eine umfassende Buchkritik bei, die am 22. Dezember 2015 auf Seite 6 der Gesamtausgabe des bedeutendsten Verbundes nordbayerisch-regionaler Tageszeitungen erschien:

Die renommierte Fotografin Evelin Frerk nutzte die Gelegenheit der Vortragsveranstaltung ihres Mannes dazu, ihr faszinierendes und täglich wachsendes Internet-Fotoprojekt

"Who is Hu - Gesichter im gegenwärtigen Humanismus"
(siehe auch den
YouTube-Beitrag mit Philipp Möller vom April 2012 anlässlich der Eröffnung der Fotogalerie) um zahlreiche fränkische "Bekenner" zu erweitern.

Nachstehend eine Auswahl kirchenkritischer Werke von Carsten Frerk in chronologischer Folge ihres Erscheinens - nach Anklicken des jeweiligen Buchtitels finden Sie stets Leseproben unter dem Stichwort "Blick ins Buch":


xxx, 22. xxx 2015:
xxx

Ein Vortrag mit

dfg dfgd f


 

 

2014


xxx, 22. xxx 2014:
xxx

Ein Vortrag mit

dfg dfgd f


 

2013


xxx, 22. xxx 2013:
xxx

Ein Vortrag mit

dfg dfgd f


 

 

2012


6. März 2012:
Sigrid Grün: Solo für den Teufel

Religions-kritisches Kabarett


Der Große Saal im Erlanger Freizeitzentrum Frankenhof Erlangen war gut
besetzt, als Sigrid Grün mit ihrem religionskritischen Kabarett-Stückchen
des ueTheater Regensburg namens "Solo für den Teufel" gastierte.
Sie zerlegte genüsslich biblische Widersprüche zwischen Gut und Böse.


 

2011


27. Juni 2011:
Dr. Rainer Rosenzweig:
Ist was wir wahrnehmen, immer wahr?

Vortragsveranstaltung mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde


Dr. Rainer Rosenzweig stellte dem Publikum im Frankenhof Erlangen
diese spannende Frage und verband sie mit ebenso spannenden
Antworten unter dem präzisen Titel:
Ist was wir wahrnehmen, wirklich immer wahr?
Wie die Welt in den Kopf kommt
“.
Als Wahrnehmungspsychologe ist Rainer Rosenzweig geradezu
prädestiniert für kritisch-ketzerische Fragen ...
Er gehört zu den Initiatoren des Museums "Turm der Sinne"
(Mohrentorturm) in Nürnberg, wo er bis zum
Frühjahr 2016 ehrenamtlich als Geschäftsführer tätig war.


9. Mai 2011:
Prof. Heiner Bielefeldt:
Der Kampf um die Religions-
und Weltanschauungsfreiheit

Vortragsveranstaltung mit anschließender Frage- und Diskussionrunde


Heiner Bielefeldt, der an der hiesigen Universität einen Lehrstuhl für
Menschenrechte und Menschenrechtspolitik innehat, referierte im
Frankenhof Erlangen über seinen zentralen Tätigkeitsbereich.
Er ist zudem seit Juni 2010 Sonderberichterstatter für
Religions- und Glaubensfreiheit des UN-Menschenrechtsrats.


6. Mai 2011:
Hamed Abdel-Samad:
Menschenrechte oder Gottesstaat?

Vortragsveranstaltung mit Frage- und Diskussionsrunde in Zusammenarbeit mit der gbs Mittelfranken, der Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung


"Menschenrechte oder Gottesstaat?
Wohin führt der Weg der arabischen Revolution?
"
Zu dieser Fragestellung sprach Hamed Abdel-Samad als der wohl
bekannteste Vertreter der Islam-Kritiker im Haus Dreycedern
am Altstädter Kirchenplatz in Erlangen.

Nachstehend eine Auswahl islamkritischer Werke des Autors in chronologischer Folge ihres Erscheinens - nach Anklicken des jeweiligen Buchtitels finden Sie stets Leseproben unter dem Stichwort "Blick ins Buch":



 

2010


10. November 2010:
Dr. Carsten Frerk:
Den Seinen gibt's der Herr vom Staat

Vortragsveranstaltung mit anschließender Fragerunde und Diskussion


Carsten Frerk referierte im Großen Saal des Erlanger
Freizeitzentrums Frankenhof über sein Lieblingsthema
"Den Seinen gibt's  der Herr vom Staat.
Vermögen und finanzielle Privilegien der Kirchen
".
Carsten Frerk, der sich seit Jahren vor allem als Verfasser
mehrerer Standardwerke mit fundierten Kenntnissen zu den
Finanzen der Kirchen einen Namen macht, hat auch die
Kampagne des „Gottlosenbusses“ mitorganisiert, der im
Juni 2009 auch die Erlanger BürgerInnen mit der Frage
nach der Nicht-Existenz eines "Gottes" konfrontierte.
Siehe Bilder von der Erlanger Station der Bus-Kampagne.

Nachstehend eine Auswahl kirchenkritischer Werke des Autors in chronologischer Folge ihres Erscheinens - nach Anklicken des jeweiligen Buchtitels finden Sie stets Leseproben unter dem Stichwort "Blick ins Buch":

 


 

2009


4. November 2009:

Mina Ahadi:
Aufklären statt Verschleiern

Vortragsveranstaltung mit Diskussion

 

Mina Ahadi, Islam-Kritikerin aus dem Iran sorgte
Anfang November 2009 für einen vollen Raum 20
im Frankenhof Erlangen mit ca. 100 Besuchern.
Es entstand eine lebhafte, aber friedliche Debatte
um wichtige Themen der islamischen Welt.

Unsere Buchempfehlung zur Autorin: "Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe" (Heyne Verlag, Januar 2009, € 28,10 gebunden / € 15,99 Kindle) - mit Klick auf den nebenstehenden Buchtitel gelangen Sie über den "Blick ins Buch" zu einer Leseprobe.


Juni 2009:

Kampagne zur Förderung freigeistiger
Bandenwerbung auf öffentlichen

Verkehrsmitteln weltweit

Spontane Aufklärungskampagne am Rathausplatz

Ein (Freigeister-)Bus geht um in Erlangen im Juni 2009....


Gesprächsbereit: bfg Erlangen-Vorsitzender Prof. Theo Ebert


1. Mai 2009:
Erlanger "Rädli": Familien-Fahrrad-Rallye

Infostand am Erlanger Ludwig-Feuerbach-Platz


Reges Treiben herrschte den ganzen Tag über am Ludwig-Feuerbach-Platz
anläßlich der Erlanger Rädli-Tour am 01. Mai 2009, wobei wir auch
Gelegenheit hatten, mit den Rallye-Teilnehmern für sie oftmals
überraschend erkenntnisreiche Gespräche zu führen ...

 


März 2009:
Michael Schmidt-Salomon:
Projekt Aufklärung.
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Vortragsveranstaltung mit Diskussion

Im März 2009 machte der bekannte Trierer freigeistige Publizist und Philosoph Michael-Schmidt-Salomon Halt in Erlangen:


Michael Schmidt-Salomon bei seinem Vortrag im
Freizeitzentrum Frankenhof Erlangen im März 2009


 

2008

 


Dezember 2008:
Lichtfest


die ReferentInnen Helmut Steuerwald  und
Helga Ebert-Haxel stärken sich...


September 2008:
Infotisch zur BY-Wahl am Erlanger "Hugo"


Prof. Theo Ebert am Infotisch


... präsentiert u.a. die freigeistigen "Prüfsteine" zur Bayernwahl im September 2008, die sich auch für künftige Wahlen als durchaus aufschlussreich erweisen dürften ...