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"Besonderes Kirchgeld"

Zuletzt aktualisiert von bfg Erlangen am 30. August 2017 - 9:35

Fragen, Antworten und Kommentare zum "Besonderen Kirchgeld" und dessen Vermeidung

Definition:
Das "besondere Kirchgeld" ist eine Art Kirchensteuer im Falle
 -
glaubensverschiedener Ehen, in denen sich die Ehepartner
      
zwecks Erlangung des Ehegattensplittings
 - gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagen lassen.
Hierbei erheben die großen christlichen Religionsgemeinschaften finanzielle Ansprüche gegen den allein- oder besserverdienenden Ehepartner, selbst wenn dieser keiner Kirchensteuer erhebenden Religionsgemeinschaft angehört.

  • Die Nürnberger Nachrichten haben das Thema "Kirchgeld" aktuell (30.8.2017) in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet ("Nordbayerische Nachrichten") aufgegriffen, wobei der Bund für Geistesfreiheit zwar zumindest in der vorstehend verlinkten Online-Ausgabe explizit in Verbindung mit anderen Organisationen - fälschlicher Weise als "Religionsgemeinschaft" statt als "Weltanschauungsgemeinschaft" - genannt wird, der oberflächliche Leser jedoch zur Konsequenz einer Mitgliedschaft im Unklaren bleibt. Vermutlich wussten aber nicht alle Kirchenmitglieder, dass nur die evangelische Kirche, nicht jedoch die katholische Kirche das Kirchgeld einfordert. Die Behauptung jedoch, dass die Zeugen Jehovas ohne eine Art Kirchensteuer auskommen würden, dürfte an der Realität vorbeigehen. Der Printtext weicht leider stark von der Online-Meldung ab.
     
  • Der bfg Bayern hat das Thema am 19.4.2017 erneut mit dieser Pressemitteilung aufgegriffen.

Mitglieder im bfg vermeiden das "besondere Kirchgeld"

   „Mitglieder einer Weltanschauungsgemeinschaft mit dem Status der Körperschaft des öffentlichen Rechts sind Angehörige einer steuerberechtigten Weltanschauungsgemeinschaft und dürfen nicht zur Zahlung des besonderen Kirchgeldes herangezogen werden.“
   Der Bund für Geistesfreiheit, der sich dem weltlichen Humanismus verbunden fühlt, existiert nur in Bayern als Weltanschauungsgemeinschaft mit Körperschaftsrechten. Die jährlichen Mitgliedsbeiträge dieser Ortsgemeinschaften liegen in der Regel zwischen 40 und 60 €.

- Ein weiterer detaillierter und fundierter Beitrag des bfg Bayern zum Thema ...

- Zur Vermeidung des besonderen Kirchgelds ...

- Zur Befreiung auch außerhalb Bayerns? ...

- Offizielle Stellungnahme der Ev.-Luth. Kirche in Bayern (2014)
   (incl. Hebesatz-Tabelle!)

- Übersicht zur Rechtslage im Hinblick auf den bfg (April 2016)

- Nachtrag aus dem bfg Rundbrief September 2016:
Mit der Rechtsanwältin Dr. Jacqueline Neumann aus Köln haben wir eine engagierte und kompetente Kraft gewonnen, die die Anerkennung der bfg-Mitgliedschaft als vom Kirchgeld befreiend sicher bald vor dem Bundesverfassungsgericht zu einer Entscheidung bringen kann.
Bekanntlich ist die Anerkennung in einigen Bundesländern sicher, aber nicht in allen ...

 

Beitrag zum Besonderen Kirchgeld ("Heidensteuer") aus der NDR-Sendereihe "Markt" - u.a. mit dem Kirchenfinanzexperten Dr. Carsten Frerk
 

 


 

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